Straßenfest im Neubaugebiet

Erschließung von »Unterer Hillig IV« nach fünfmonatiger Bauzeit fristgerecht beendet – Ortsvorsteherin begrüßt die Bauherren

Ortsvorsteherin Andrea Kuhn hatte eingeladen und die Bauarbeiter sowie die neuen Bauherren und die Anwohner kamen gern. Zu feiern gab es die Fertigstellung der Erschließung des Baugebiets.


Bürgermeister Günter Pfundstein lobte die termingerechte Fertigstellung und »die tolle Lage des Neubaugebietes in dieser schönen Landschaft«. Der Bürgermeister begrüßte die Gäste: »Es ist ein gutes Zeichen, dass man sich bei diesem Straßenfest näher kommt.« Zum Baugebiet ‚Unterer Hillig IV‘ wusste er Zahlen und Fakten zu berichten: Die erschlossene Fläche beträgt 11.500 Quadratmeter, 5.000 Kubikmeter Erde wurden bewegt und 550 laufende Meter Regenwasser- und Schmutzwasserrohre verlegt. Die Straßenfläche beträgt 18.000 Quadratmeter.

Am 18. April hatten die Erschließungsarbeiten begonnen, die termingerecht fertig geworden sind. Die Nachfrage nach den 18 Bauplätzen sei »riesengroß« gewesen; 16 Bauplätze sind bereits verkauft und für die übrigen zwei Plätze gibt es Interessenten. Pfundstein dankte der Fa. Knäble aus Biberach für die gute Zusammenarbeit und der Fa. Wald und Corbe für die bautechnische Planung. Außerdem sprach er den ehemaligen Grundstücksbesitzern seinen Dank aus für ihre Bereitschaft, die Grundstücke an die Stadt Zell zu verkaufen.

Alle Unterentersbacher Interessenten bei der Vergabe berücksichtigt

Ortsvorsteherin Andrea Kuhn begrüßte ebenfalls die Besucher des Straßenfestes: »Herzlich willkommen in Unterentersbach. Wir freuen uns über die neuen Mitbürger, die von auswärts zu uns kommen. Die gute Mischung macht’s – im Dorf und in der Nachbarschaft.« Sie lud die Mitbürger ein, Brauchtum und Traditionen im Dorf kennen zu lernen, die Angebote im Ort und im Städtle zu nutzen und sich zu engagieren, gerne auch kommunalpolitisch. »Bringen Sie neue Ideen und frischen Wind von Norden. Wir würden uns freuen und es lohnt sich!«

Kuhn betonte die erfreuliche Tatsache, dass alle Unterentersbacher Interessenten bei der Bauplatzvergabe berücksichtigt werden konnten. Sie wies auf die vielen Personen hin, die schon lange mit der Vorbereitung und Planung des Neubaugebietes beschäftigt waren und die weiteren Personen, die mit ihre Arbeitskraft, ihr Fachwissen und ihre Zeit eingebracht haben.

Stellvertretend für die Vielen nannte sie einige namentlich und bedankte sich persönlich bei ihnen. Die Planung und Überwachung der Maßnahme lag bei der Fa. Wald und Corbe in den erfahrenden Händen von Projektleiter Ulrich Haderer. Als Vertreter des Bauherrn, der Stadt Zell, war hauptsächlich das Bauamt und für den Tiefbau Manfred Walter zuständig. Nach dem Weggang des Stadtbaumeisters musste er sich schnell einarbeiten und diese Aufgabe neben seinen anderen Tätigkeiten übernehmen. Dies sei sehr gut gelungen; Informationsfluss und prompte Bearbeitung hätten gut geklappt.

Betriebshof und Wassermeister der Stadt Zell seien häufig und fachkundig beteiligt gewesen – hier dankte Andrea Kuhn vor allem Frank Erdrich und Daniel Uhl.

»Die Fa. Knäble aus Biberach hat eine tolle Truppe geschickt: Bauleiter Christian Deusch, Frank Grießbaum und seine Männer.« Sie hätten in den letzten fünf Monaten dafür gesorgt, dass die Erschließungsmaßnahme zügig und ziemlich reibungslos vonstatten ging: Ein wetterbedingter Zeitverlust wurde wieder aufgeholt und Probleme, die es beim Tiefbau immer geben kann, wurden zeitnah gelöst. »Lieber Herr Grießbaum, Sie waren der Ansprechpartner für alles und jeden. Auch die Unmutsäußerungen der verärgerten Radfahrer mussten Sie sich häufig anhören.« Wegen der Erschließungsmaßnahmen musste der Radweg von Unterentersbach nach Zell unterbrochen werden und stand den Radfahrern nicht zur Verfügung. »Frank Grießbaum war ein immer freundlicher Erklärer und Beschwichtiger«, sagte Kuhn. »Ich freue mich, dass Sie heute da sind und wir Ihnen damit persönlich danken können. Herzlichen Dank für Ihre gute Arbeit.«

Abschließend sprach Kuhn noch ihren Dank aus an die Angrenzer und Anwohner für das Mittragen der Unannehmlichkeiten und Einschränkungen während der Bauphase.
Dann war das kleine Büfett eröffnet. Zwiebelkuchen, Brezeln und neuer Wein fanden schnell ihre Abnehmer. Bei dem herrlichen Herbstwetter am Freitag konnten die Besucher ihr Straßenfest genießen – da passte einfach alles.

Autor:Gisela Albrecht, Schwarzwälder Post