Zeitnahe Vollsperrung der L 94 in Unterharmersbach

Ortsausgang ab Penny-Markt

Bei der Sanierung der L 94 in der Ortsdurchfahrt Unterharmersbach wird es zeitnah eine Vollsperrung der Straße geben. Ab Penny-Markt bis Höhe Tannengrünversand Lehmann wird der Verkehr an der Baustelle vorbeigeführt.

Bei der Sanierung der L 94 in der Ortsdurchfahrt Unterharmersbach wird es zeitnah eine Vollsperrung geben, um die rund 100 Meter Straße am Ortsausgang in Richtung Oberharmersbach effektiv und zügig sanieren zu können. Dies bestätigte Zells Bürgermeister Günter Pfundstein auf Nachfrage. Die Vollsperrung betrifft die Strecke kurz nach dem Penny-Markt bis zur Einfahrt Tannengrünversand Lehmann. Der Verkehr wird mit Ampelregelung einspurig über einen Bypass an der Baustelle vorbeigeführt. 
Der Bypass ist ausgebaggert, verfüllt und soll bereits ab Dienstag asphaltiert werden. Diese Aufgabe übernimmt die Firma Reif, die bekanntlich den Auftrag für die gesamte Sanierung der Ortsdurchfahrt hat. 
»Durch die Vollsperrung können die Arbeiten schneller erfolgen. Und die Arbeiten führen zu einem besseren Ergebnis, da sie an der Straße »nahtlos« ausgeführt werden können Die dadurch eingesparten Kosten und die Kosten fürs Anlegen der Umfahrung heben sich nahezu auf«, erklärt Günter Pfundstein. 

Kooperation der Bürger ist groß

Zells Bürgermeister hebt in diesem Zusammenhang die große Kooperation der Bürger hervor. »Die jetzige Bypass-Lösung ist dank der Anlieger und Grundstückseigentümer kurzfristig möglich geworden. Die Straßenanlieger sind bisher ausnahmslos unglaublich kooperativ und unterstützen wo es geht die Baumaßnahme. Das kann nicht genug gewürdigt und betont werden«, sagt Pfundstein. Nach Ende der Bauarbeiten in diesem Bereich wird die Umfahrung zurückgebaut, das Gelände wieder mit Mutterboden aufgefüllt.

»Bis Ende April sollte dieser Streckenabschnitt möglichst erledigt sein«, schätzt Pfundstein. Dies hätte übrigens einen weiteren Vorteil: Ab April dieses Jahres soll auch mitten im Ort unter Vollsperrung an der L94 gearbeitet werden. Die Umfahrung führt dann über die Sportstättenstraße. Für diesen innerörtlichen Bauabschnitt sind eingangs und ausgangs jeweils Ampeln notwendig. Die Ampel am Ortsausgang hätte sich dann aber erledigt, weil diese 100 Meter Straße bereits saniert wären. Ergo: Eine Wartezeit weniger, die den fließenden Verkehr verzögert.

Bürgermeister Pfundstein hat für alle Beteiligten noch eine gute Nachricht: »Vielleicht beginnt die Sanierung  der Rössle-Brücke noch dieses Jahr. Wir dürfen sehr optimistisch sein. Der schnelle Baufortschritt hat offensichtlich die Vorbereitungen zur Brückensanierung beschleunigt«. 
Wie berichtet, sollte die Brückensanierung laut Regierungspräsidium der letzte Akt der Bauarbeiten in Unterharmersbach sein. Diese angekündigte Reihenfolge war bei Bekanntwerden stark kritisiert worden, zumal die Arbeiten unter und an der Straße schneller verlaufen als zunächst angenommen. Land und Stadt investieren gemeinsam in Unterharmersbach rund 14 Millionen Euro.

Autor: Dietmar Ruh, Offenburger Tabeblatt