Im Kurpark rollen die Bagger an

Symbolischer Spatenstich am 6. März um 10 Uhr:

Wie das Regierungspräsidium Freiburg in einer Pressemitteilung erklärt, wird es im Kurpark von Unterharmersbach nun ernst: Am 6. März rollen die Bagger an. Bekanntermaßen wird seit Juli 2017 die Ortsdurchfahrt der L94 ausgebaut. Bestandteil dieser Baumaßnahme ist auch die Sanierung der beiden Brücken über den Harmersbach.

Während die Baustelle an der Kaffeebrücke im westlichen Teil der Ortsdurchfahrt noch über die von der Stadt eingerichtete Umfahrung über die Wiesenfeldstraße umgangen werden konnte, existiert an der Rösslebrücke keine solche Umfahrungsmöglichkeit. Bereits vor Beginn der Arbeiten fiel deshalb in Unterharmersbach die Entscheidung für eine Umfahrung durch den Kurpark. Diese dient dann auch als Umleitung für die Straßenbauarbeiten an der L94 zwischen der Einmündung Wiesenfeldstraße und Rösslebrücke.

Das Regierungspräsidium Freiburg hat hier die Federführung übernommen und die vor Ort mit den städtischen Straßenbauarbeiten betraute Baufirma Reif auch für die Arbeiten an der Kurparkumfahrung beauftragt. Auch wenn mit dem Einbau der notwendigen Behelfsbrücke frühestens zu den Sommer­ferien zu rechnen ist, hat sich das Regierungspräsidium Freiburg in Rücksprache mit der Stadt Zell dazu entschieden, die Straßenbauarbeiten im Kurpark von der Apotheke bis kurz vor den Fürsten­berger Hof schon jetzt anzugehen.
So soll verhindert werden, dass die Firma Reif zum Höhepunkt ihrer Arbeiten an der L94 während der Vollsperrungen Personal an die Kurparkumfahrung abziehen muss. »Wir möchten keinesfalls den straffen Zeitplan der Stadt gefährden. Was erledigt ist, ist erledigt«, so der zuständige Projektleiter vom Baureferat Nord, Andreas Maier.

Der weitere Zeitplan sieht wie folgt aus: Ziel ist es die gesamte Kurparkumfahrung einschließlich Behelfsbrücke im September fertiggestellt zu haben. Dies würde dann nahtlos in den Zeitplan der städtischen Arbeiten an der Hauptstrecke der L94 zwischen Wiesenfeldstraße und Rösslebrücke passen.

Der Ersatzneubau der Rösslebrücke soll dann, sofern bis dahin alle Genehmigungen und Unterlagen vorliegen, ab Oktober beginnen. In 2018 wäre dann zunächst der Rückbau der bestehenden Brücke an der Reihe. Die Herstellung des neuen Überbaus könnte dann 2019 beginnen. Wenn man die Kaffeebrücke als Zeitmaßstab ansetzt, ist eine Fertigstellung bis zum Ende der Sommerferien 2019
realistisch.

Das Regierungspräsidium Freiburg möchte an dieser Stelle allen Projektbeteiligten und insbesondere den von der Kurparkumfahrung betroffenen Anliegern für ihr Verständnis und ihre Unterstützung danken.

Autor: Schwarzwälder Post