Die Jugend und die Kultur in der Stadt Zell fördern

Zeller Jugendgemeinderat wünscht sich einen Ort, an dem Bildung, Kultur, Integration und Jugend aufeinandertreffen

Das ehemalige »Jailhouse«, das Jugendtreff der Stadt Zell in der Hindenburgstraße, ist seit den Sommermonaten geschlossen. Am vergangenen Samstag hat sich der Jugendgemeinderat mit Jugendarbeiter Albert Heizmann zusammengesetzt, um sich über die Möglichkeit eines Kulturzentrums auszutauschen.


»Wir, der Jugendgemeinderat, wollen uns für ein Ort einsetzen, an dem Bildung, Kultur, Integration und Jugend aufeinandertreffen«, informiert Jugendgemeinderat Ludovic Haas in einer Pressemitteilung. Bei dem gemeinsamen Treffen sei die Idee eines sogenannten »Kulturzentrums« besprochen und ausgeweitet worden. Das Haus, so Jugendgemeinderätin Isabella Uhl, solle für alle Jugendlichen offen stehen und mit verschiedenen Aktivitäten belebt werden.
»Gemeinsam haben sich die verschiedenen Vorstellungen eines Zentrums der Kultur zu einem Konzept entwickelt, wofür wir uns einsetzen werden. Hierbei ist es uns sehr wichtig, dass die Zeller Jugend einen öffentlichen Begegnungsort hat, an dem sie sich treffen kann. Solch ein Begegnungsort wird das jugendliche Zusammenleben in der Stadt Zell deutlich verbessern. Allein schon die Möglichkeit, sich als Jugendlicher unter Gleichaltrigen zu treffen und sich auszutauschen, trägt dazu bei.«
Der Jugendgemeinderat betont in seiner Mitteilung, dass es ihm bei diesem Projekt wichtig sei, dass es sich nicht nur um die Jugend Zells handelt, sondern um die Kultur Zells: »Unserer Meinung nach wäre ein Kulturzentrum mit dem Ziel, das allgemeine Zusammenleben der Stadt Zell am Harmersbach aufleben zu lassen, ein schönes Projekt, welches gefördert werden sollte.«

Autor: Ludovic Haas