6.300 Festmeter Holzeinschlag im Stadtwald für das Jahr 2018 geplant

Aus dem Gemeinderat:

In seiner Sitzung am Montag stimmte der Zeller Gemeinderat einstimmig dem Bewirtschaftungs- und Betriebsplan des Stadtwaldes für das Jahr 2018 zu.


Die nachhaltige Waldbewirtschaftung sei stets oberstes Ziel, es werde aus dem Stadtwald nicht mehr Holz entnommen als nachwachse, stellte Bürgermeister Günter Pfundstein dem Zahlenwerk voran, das Förster Klaus Pfundstein dem Gemeinderat präsentierte. Für das kommende Jahr ist geplant, 6.300 Festmeter Holz im Stadtwald zu schlagen. Daraus werden Erlöse in Höhe von 277.000 Euro erwartet. Dem gegenüber stehen Ausgaben von gut 130.000 Euro, so dass die Stadt Zell a. H. im Jahr 2018 mit einem Ertrag von 146.000 Euro aus den städtischen Wäldern rechnen kann. Zudem sind Investitionen geplant, für die Erneuerungen von Dolen im Biseleweg und für Neupflanzungen. Förster Pfundstein regte weiter an, anstehende Arbeiten am Hangsicherungszaun an der L94 zwischen Biberach und Zell zu nutzen, um einen Streifen in Baumlänge an diesem Hang zu roden. Damit soll zukünftig verhindert werden, dass Totholz oder umstürzende Bäume über eben diesen Fangzaun fallen und trotz der Schutzmaßnahme die Straße erreichen.

Zuvor erläuterte Förster Pfundstein die aktuelle Marktlage. Die gute Nachfrage nach Holz in allen Arten und Sortimenten sowie eine wieder günstigere Situation auf dem Brennholz-Markt führe zu guten Absatzmöglichkeiten, auch wenn die Holzpreise noch leicht unterdurchschnittlich seien. Für das laufende Jahr 2017 war ein Holzeinschag von 6.000 Festmetern (FM) geplant. Im Ergebnis werden es 6.600 FM sein, was zu Einnahmen von knapp 290.000 Euro führen wird. Dagegen stehen Ausgaben in Höhe von 130.000 Euro. Damit liegt das Ergebnis aus der Waldbewirtschaftung 15.000 Euro über den geplanten Einnahmen.

Autor: Susanne Vollrath, Schwarzwälder Post