Empfehlungen im Umgang mit dem Corona-Virus COVID 19

Angesichts der aktuellen Entwicklungen zum Coronavirus empfiehlt das Landratsamt den Städten und Gemeinden des Ortenaukreises
 
1. als Träger von Gemeinschaftseinrichtungen im Sinne des § 33 Infektionsschutzgesetz (IfSG), insbesondere Schulen, Kindertageseinrichtungen und sonstigen Bildungseinrichtungen, den jeweiligen Leitungen zu empfehlen, Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte, Betreuerinnen und Betreuer sowie sonstige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter möglichst freizustellen, sofern diese in Frankreich wohnen.
 
2. ihren Unternehmen, Institutionen und sonstige Organisationen zu empfehlen, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern die in Frankreich wohnen, möglichst freizustellen; hier sind generell Home-Office und Telearbeit denkbar. Bei systemrelevanten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind Einzelfallentscheidungen denkbar, wie zum Beispiel die Einrichtung eines kontaktarmen Arbeitsplatzes.
 
3. den Veranstaltern (nicht den Eigentümern der Räumlichkeit, etc.) zu empfehlen, Veranstaltungen mit mehr als 200 Teilnehmern abzusagen oder zu verschieben. Generell ist der jeweilige Einzelfall zu würdigen. Insbesondere die Zusammensetzung der Veranstaltung und die jeweilige Ausstattung der Räumlichkeiten. Grundsätzlich empfehlen wir älteren Menschen bzw. Menschen mit relevanten Vorerkrankungen vorerst generell keine Veranstaltung mehr zu besuchen.
 
Wir weisen darauf hin, dass bei beruflichem Tätigkeitsverbot oder bei Absonderungen von Personen in geeigneter Weise (Quarantäne) nach den Vorgaben der §§ 56 ff. Infektionsschutzgesetz (IfSG) Entschädigung beantragt werden können. Anträge nimmt das jeweils zuständige Gesundheitsamt als „zuständige Stelle“ entgegen und bearbeitet diese.