„Mitarbeiter der Stadt machten tollen Job“

Zells Bürgermeister: Corona hat Spuren hinterlassen

Dass im zu Ende gehenden Jahr alles anders war als gewohnt, zeigte sich in der letzten Sitzung des Gemeinderats Zell am Montag im Kulturzentrum. Im großzügig nach Abstandsregeln aufgestellten Rund des Gemeinderats herrschte wegen der Corona-Pandemie Maskenpflicht und Corona spielte auch die Hauptrolle in der kurzen Rede von Bürgermeister Günter Pfundstein zum Jahresende.

„Was für ein Jahr!“

„Was für ein Jahr!“, fasste der Rathauschef die zurückliegenden zwölf Monate zusammen, die ab dem Frühjahr von und durch Corona geprägt waren. „Trotz aller Schwierigkeiten haben wir viel erreicht, die 160 Mitarbeiter der Stadt haben einen tollen Job gemacht“, lobte Pfundstein.

Man frage sich im Rückblick, wie das Tagesgeschäft trotz Corona bewältigt werden konnte, denn der Verwaltungsaufwand sei auch ohne die Krise immens gewesen. Nicht zuletzt hatte die Stadt mit Rathauserweiterung und Rundofen zwei Großbaustellen zu betreuen. Und bei denen sei man bestens vorangekommen, würdigte der Bürgermeister.

Auch den krankheitsbedingten Ausfall des Rechnungsamtsleiters über viele Monate hinweg habe die Stadt bewältigen müssen, erinnerte Pfundstein und hoffte, dass durch Corona die finanziellen Rahmenbedingungen nicht schlechter werden.
Die Corona-Krise habe in der Stadt ihre Spuren hinterlassen, erklärte Pfundstein. So sei das Vereinsleben nahezu zum Erliegen gekommen. Gerade für Zell mit seinen vielen Vereinen sei das bedauerlich. Pfundstein hoffte, dass alle Mitglieder ihren Vereinen dennoch die Treue halten.

„Schwer getroffen“

Auch Gastronomie und Einzelhandel habe es schwer getroffen, er wünschte sich, dass alle gut durch diese schwere Zeit kommen werden.

Mit dem Wunsch nach einem ruhigen Weihnachtsfest für alle, beschloss Günter Pfundstein seine kurze Rückschau. Die Zeller Bürgermeister-Stellvertreterin Brigitte Stunder gab im Namen des Gemeinderats den Dank an die Verwaltung für ihre Arbeit zurück.

Autor: Dietmar Ruh, Offenburger Tageblatt