Fuß- und Radweg nimmt Konturen an

Besonders Schüler sollen profitieren

Zwischen Unterentersbach und Biberach wird derzeit kräftig gebaut. Mitte Dezember sollen die Arbeiten beendet sein.

Unterentersbachs Ortsvorsteher Christian Dumin schaut fast täglich auf der Baustelle entlang der Gemeindeverbindungsstraße zwischen Unterentersbach und Biberach vorbei. Und bei jedem Besuch nimmt das lange gewünschte Projekt mehr Kontur an: Im Eiltempo entsteht der neue Fuß- und Radweg zwischen dem Zeller Stadtteil und dem Gewerbegebiet „Am Erlenbach“. „Bis Mitte Dezember soll der neue Weg fertig sein“, freut sich Dumin. Gefeiert werden soll die neue Verbindung dann im nächsten Jahr.

Die Verbindung zwischen Biberach und Unterentersbach wird von Fahrzeugen gerne als Abkürzung genutzt, aber auch Busse verkehren hier. Besonders bei Schülern ist die Straße beliebt, denn sie kommen morgens mit dem Rad schnell zum Bahnhof in Biberach. Ab dort erfolgt die Fahrt dann mit Bus oder Bahn zu weiterführenden Schulen. Gerade diese Konstellation ließ 2015 im Ortschaftsrat den Wunsch nach einem Fuß- und Radweg entlang der Straße entstehen, auf dem Schüler, aber auch Spaziergänger sicher zu ihrem Ziel gelangen. Gespräche mit den Grundstückeigentümern folgten, danach Planungen und schließlich wurde auch ein Förderantrag gestellt. Nach langer Wartezeit auf die Förderzusage kam vom Bund die Zusage über 300.000 Euro. Insgesamt kostet der neue Weg rund 460.000 Euro und damit mehr als ursprünglich vorgesehen. Das wiederum liegt an der aktuellen Kostensteigerung im Bausektor.

Vollsperrung

Seit dem 11. Oktober wird unter Vollsperrung der Straße nun zügig gebaut und von Unterentersbach her gesehen links der Straße entsteht auf 420 Metern Länge ein 2,50 Meter breiter Weg für Fußgänger und Radfahrer. Im Untergrund werden Leitungen verlegt. Bis zu 14 Leuchten mit insektenschonendem Licht sorgen nachts für Helligkeit. Diese Lampen sind übrigens mit einem Bewegungssensor versehen, leuchten also nur bei Bedarf. Der asphaltierte Fuß- und Radweg wird zur Straße hin mit einem Grünstreifen abgetrennt. „Es entsteht eine moderne, in die Landschaft passende Verbindung, die zur Risiko-Minimierung beiträgt“, freut sich Ortsvorsteher Christian Dumin.

Autor: Dietmar Ruh, Offenburger Tageblatt