Saskia Oschwald wird Zells neue Hauptamtsleiterin

Nachfolgerin von Ludwig Börsig

Zells Hauptamtsleiter Ludwig Börsig geht nach rund 50 Jahren im Verwaltungsdienst Ende Februar in Ruhestand.  Mit Saskia Oschwald aus Oberkirch steht seine Nachfolgerin fest.

Nach insgesamt rund 50 Dienstjahren in den Verwaltungen Unterharmersbach und Zell geht Ludwig Börsig (65) Ende Februar in den Ruhestand.  Seit 30 Jahren war er im Rathaus Zell Hauptamtsleiter. Am Mittwoch stellte die Stadt mit Saskia Oschwald seine Nachfolgerin vor.
Die 26-jährige Oberkircherin arbeitet bereits seit September 2019 als stellvertretende Hauptamtsleiterin in Zell.  Sie hat sich nach einer externen Stellenausschreibung gegen zwölf Mitbewerberinnen und Mitbewerber durchgesetzt. Der Gemeinderat hatte sich bereits im November nichtöffentlich für sie ausgesprochen. Sie wird die Leitung des Hauptamts ab dem 1. März übernehmen.
Beim Hauptamt der Stadt Zell sind zahlreiche Zuständigkeiten angesiedelt. Die Abteilung der Stadtverwaltung ist verantwortlich für Kindergärten und Schulen, die Gremienarbeit, Wahlen und fürs Personal. Nicht zuletzt aus diesem Grund schuf die Stadt 2019 die Stelle einer Stellvertretung, die Saskia Oschwald innehat. Besonders die Vielfalt der Aufgaben reizt die designierte neue Hauptamtsleiterin. „Ich bin flexibel und breit aufgestellt“,  schätzt die 26-Jährige ihre Stärken ein. Und sie freut sich auf ihre neue Aufgabe.
Saskia Oschwald besuchte in Oberkirche die Realschule. Bei der Stadt Oberkirch machte sie ihre Ausbildung und erlangte über die Abendschule ihre Fachhochschulreife. Ein Studium an der Hochschule für öffentliche Verwaltung in Kehl beendete sie mit dem Bachelor Public Management. Danach war sie beim Landratsamt Ortenaukreis tätig und war dort unter anderem federführend für die Präsentation des Landkreises bei der Landesgartenschau 2018 in Lahr. Ein Jahr später bewarb sie sich erfolgreich in Zell. Ihre jetzige Stelle als stellvertretende Hauptamtsleiterin wird übrigens wieder besetzt, die Ausschreibung ist bereits erfolgt.

Autor: Dietmar Ruh, Offenburger Tageblatt