Auf den Spuren von Hahn und Henne: Neue HörMalHin-Erlebnistour lädt zum Entdecken ein

Geschichte hören statt nur lesen – Zell am Harmersbach startet pünktlich zu den Sommerferien ein  neues, kostenloses Erlebnisangebot für die ganze Familie. 

Wie klang eigentlich die Welt der Zeller Keramik vor über 100 Jahren? Wer war Josef Anton Burger, der Schöpfer des weltberühmten Hahn-und-Henne-Dekors? Und was würden Hahn und Henne selbst  erzählen, wenn sie sprechen könnten? 
 
Antworten auf diese Fragen liefert die neue HörMalHin-Erlebnistour „Auf den Spuren von Hahn und  Henne“, die pünktlich zum Start der Sommerferien in Zell am Harmersbach eröffnet wurde. Die  kostenlose Audio-Tour verbindet Geschichte, Bewegung und Unterhaltung und macht die Entstehung des berühmten Geschirrs auf unterhaltsame Weise für Gäste ebenso wie für Einheimische erlebbar. 
 
Ausgestattet mit einem Smartphone begeben sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer auf eine rund  einstündige Entdeckungstour durch die Stadt. An vier Stationen warten spannende Hörgeschichten, die bequem per QR-Code ganz ohne App, kostenlos und jederzeit abgerufen werden können. So lässt sich  Zell am Harmersbach ganz individuell erkunden.

Der Rundgang beginnt im Stadtpark am Grabstein von Josef Anton Burger. Von dort führt der Weg  zum historischen Färberhaus, weiter zum Storchenturm und schließlich zurück zum Rundofen, an dem sich auch Parkmöglichkeiten befinden. An jeder Station weist ein digitaler Lageplan zuverlässig den  Weg zum nächsten Hörpunkt. 
 
Das Besondere an der Tour: Sie erzählt ihre Geschichten gleich auf zwei Ebenen. 
Erwachsene begegnen dem Keramikmaler Josef Anton Burger, der sie mitnimmt auf eine Reise in  seine Zeit. Er berichtet von seinem Leben, seiner Arbeit in der Zeller Keramik und von den Menschen, die mit viel Geschick und Leidenschaft das Hahn-und-Henne-Geschirr entstehen ließen. So wird  Geschichte nicht nur vermittelt, sondern lebendig erzählt. 
 
Kinder erleben die Tour aus einer ganz anderen Perspektive. Hier übernehmen Hahn und Henne selbst die Hauptrolle. Mit viel Charme erzählen sie von ihren Abenteuern rund um Zell am Harmersbach,  vom Leben auf den Feldern und davon, wie sie zu den wohl bekanntesten Botschaftern der Zeller  Keramik wurden. Ganz nebenbei erfahren die jungen Zuhörerinnen und Zuhörer Wissenswertes über  ihre Heimat und die traditionsreiche Keramikherstellung. 
 
Dass die HörMalHin-Erlebnistour nun an den Start gehen kann, ist das Ergebnis monatelanger  Vorbereitung. Bereits im vergangenen Herbst begann das Stadtmarketing Zell am Harmersbach mit  der Recherche und Entwicklung der Inhalte. Die Geschichten wurden geschrieben, mehrfach 
überarbeitet und schließlich gemeinsam mit der Zeller Firma soundvisions professionell vertont und mit einer stimmungsvollen Klangkulisse versehen. Der städtische Betriebshof sorgte anschließend  dafür, dass die Stationen im Stadtgebiet installiert wurden. Viele Hände arbeiteten dabei eng  zusammen, von der ersten Idee bis zum letzten montierten QR-Code. 
 
Mit der neuen Erlebnistour erweitert Zell am Harmersbach sein touristisches Angebot um eine  moderne Form der Geschichtsvermittlung. Die Hörstationen laden dazu ein, die Stadt bewusst zu  entdecken, stehen zu bleiben, zuzuhören und bekannte Orte mit neuen Augen oder vielmehr neuen Ohren wahrzunehmen. 

Die Teilnahme ist kostenlos und jederzeit möglich. Alles, was benötigt wird, ist ein Smartphone. Dann heißt es: QR-Code scannen und eintauchen in die spannende Geschichte von Hahn und Henne genau  dort, wo sie ihren Ursprung hat.