Erfolgreicher Start der 360-Grad-Tour im Storchenturm-Museum

Projekt „Digitale Barrierefreiheit“ erfolgreich abgeschlossen

Mit dem erfolgreichen Start der neuen 360-Grad-Tour im Storchenturm-Museum ist ein  zukunftsweisendes Projekt zur digitalen Barrierefreiheit offiziell abgeschlossen.  
Das Stadtmarketing Zell am Harmersbach hatte sich 2025 erfolgreich im Rahmen einer Förderausschreibung das Programm „Digitale Barrierefreiheit“ gesichert und dieses nun nach einem  einjährigen Umsetzungsprozess erfolgreich realisiert. 

Im Mittelpunkt des Projekts stand die Entwicklung eines barrierearmen Zugangs zum historischen Storchenturm-Museum. Zur technischen Umsetzung wurde das Vorhaben mit Fördermitteln in Höhe  von 5.000 Euro unterstützt. Ebenso wertvoll war die begleitende Beratungsförderung, die neue  Perspektiven auf ein inklusives Museumserlebnis eröffnete. Dabei lag der Fokus bewusst nicht allein  auf baulichen Maßnahmen, die im denkmalgeschützten Turm nur eingeschränkt möglich sind, sondern insbesondere auf der Zugänglichkeit für Menschen mit unterschiedlichen Bedürfnissen, etwa auch mit  kognitiven Einschränkungen. 

Ein zentrales Ergebnis dieses Prozesses ist die neu entwickelte 360-Grad-Tour, die zusätzlich zur  klassischen Bedienung auch in leichter Sprache angeboten wird. Besucherinnen und Besucher können  das Museum nun digital erkunden, unabhängig davon, ob sie die über 100 Treppenstufen des Turms  persönlich bewältigen können oder möchten. 

Im Foyer des Museums lädt ein Bildschirm dazu ein, den Turm virtuell zu entdecken: Per Fingerzeig  bewegen sich die Nutzerinnen und Nutzer durch die verschiedenen Ebenen, drehen sich frei im Raum und rufen an ausgewählten Stationen weiterführende Informationen ab. Selbst der Ausblick von der  Turmspitze über die Stadt lässt sich digital erleben. 
 
Die neue Anwendung schafft zudem eine besondere Verbindung zwischen unterschiedlichen  Besuchergruppen: Während einige Gäste den Turm physisch erklimmen, können andere die digitale Variante nutzen. Das gemeinsame Erlebnis und der Austausch darüber bleiben dennoch bestehen. 
 
Ein besonderer Dank gilt den Projektpartnern, die die Umsetzung maßgeblich begleitet haben: Felix  Bastam sowie Benjamin Kuderer. Insbesondere das Engagement von Heimatlichter ist hervorzuheben, da viele Leistungen mit großem persönlichem Einsatz und teilweise ohne finanziellen Ausgleich  eingebracht wurden. 
Das Storchenturm-Museum ist seit Anfang April wieder geöffnet, der Eintritt ist kostenfrei. Alle 
Interessierten sind herzlich eingeladen, sich vor Ort ein Bild von der neuen 360-Grad-Tour zu machen und das Museum auf digitale wie klassische Weise zu erleben.